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Am Wochenende ging es für die Damen zum Auswärtsspiel gegen den SUS Westenfeld. Im Hinspiel hatten die Bergstädterinnen noch sehr unglücklich den vierten Satz und damit die Möglichkeit, in den Tiebreak zu kommen, verloren. Dieses Mal war die Angelegenheit deutlicher. Die teils kurzfristigen Ausfälle einiger Spielerinnen waren da sicher nicht förderlich.
Ohne ihre Spielführerin und starke Außenangreiferin reisten die TSV Damen ins Sauerland. Kurzfristig mussten auch 5 weitere Spielerinnen absagen und auch die noch immer verletzte Sarah Piazzolla war noch nicht wieder dabei. Dennoch konnte Trainer Martin Lammert eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten. Die Notlösung aus dem letzten Spiel, die Mittelblockerin Sonja Schöne auf die Zuspielerposition zu bringen, versuchten die Damen dieses Mal von Beginn an. So sollte vor allem der Block gestärkt werden. So begannen Miriam Biene als zweite Zuspielerin, Laura Brings und Christin Kuhle im Mittelblock, sowie Dorothee Beule und Svenja Raschke über außen die Partie.
Leider brachte diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg. Der erste Satz verlief zwar weitestgehend ausgeglichen, aber vor allem die Außenangreiferinnen kamen kaum zum Zug. So stellte der TSV für den zweiten Satz Sonja doch wieder in die Mitte, Laura nach außen und brachte Andrea Reichling als Zuspielerin in die Partie. Dorothee nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Der SUS Westenfeld war sich seiner Sache vielleicht in bisschen zu sicher und nicht konzentriert genug, aber schnell gingen unsere Damen dieses Mal mit 8:1 in Führung und verteidigten den teils deutlichen Vorsprung bis zum Ende des Satzes.
So motiviert sollte es dann auch in den dritten Satz gehen - doch leider musste nun Miriam angeschlagen passen, so dass die Damen erneut umstellen mussten. Dies brachte nun doch gehörig Unordnung in das Team, viele Abstimmungsprobleme und leichte, vermeidbare Fehler waren die Folge. Der Satz ging klar und deutlich an die verbesserten Damen vom SUS Westenfeld. Für den 4. Durchgang kam Miriam noch einmal zurück in die Partie, doch nach anfänglicher Gegenwehr und ausgeglichenem Spiel ließen die Rüthenerinnen nach und verloren letztlich auch den letzten Satz deutlich.
Die Umstellungen innerhalb des Teams und die vielen Ausfälle waren letztendlich doch zuviel für unsere Damen. Kämpferisch waren sie wie immer in dieser Saison absolut top, aber zu einem besseren Ergebnis fehlte ihnen doch spielerisch gegenüber den Gegnerinnen noch ein bisschen. Der SUS Westenfeld war zudem ab dem dritten Satz deutlich verbessert, was die Sache nicht einfacher machte. Dennoch gelang es dem Team aus der Bergstadt wieder, einen Satz gegen eine Mannschaft aus dem oberen Teil der Tabelle zu holen. Das muss auch das Ziel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenersten aus Müschede sein, gegen den die Damen im nächsten regulären Spiel der Saison am 19.03. antreten müssen.
Vorher geht es aber im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten Schmallenberg am 12.03. vor heimischer Kulisse darum, möglichst vorzeitig mit einem Sieg den Klassenerhalt zu sichern.
TSV Rüthen - SUS Westenfeld 1:3 (19:25; 25:20; 11:25; 15:25) Sonja Schöne, Svenja Raschke, Christin Kuhle, Miriam Biene, Laura Brings, Andrea Reichling, Dorothee Beule |